Jesus Christus, der Sohn

Christus, die zweite Person der Gottheit (1. Timotheus 3, 16; Titus 2, 13; Hebräer 1, 8) ist der ewige, aus sich selbst existierende Sohn Gottes, das „Ebenbild des Vaters“ (Hebräer 1, 3; Johannes 14, 7-10). Gemeinsam mit dem Vater ist er der Anfang (Offenbarung 3, 14) (griech. Arche – Urheber) aller Dinge. Johannes 1, 1-3; Kolosser 1, 15-17; Hebräer 1, 2; Römer 9, 5 (vgl. Johannes 17, 3; 1. Johannes 5, 20); Jesaja 9, 5; Johannes 6, 33.

Die ewige Präexistenz (das Dasein vor der Schöpfung) Christi wird in der Bibel klar gelehrt. Micha 5, 1; Sprüche 8, 22-30; Johannes 1, 1. 2. 14; 17, 5. 24. Ein Vergleich zwischen Jesaja 40, 3-5 und Matthäus 3, 3 beweist, dass Christus ein Teil der Gottheit ist. Siehe auch 2. Mose 3, 14 und Johannes 8, 58.

Da Christus auch Gott ist, eins mit dem Vater und ihm gleich, soll er auch angebetet werden. Das wäre nicht der Fall, wenn er ein erschaffenes Wesen wäre oder jemand, der nach dem Vater Existenz empfing (Offenbarung 19, 10). Johannes 10, 30; 20, 28; Matthäus 14, 33; Lukas 4, 8; Philipper 2, 9-11 ; Hebräer 1, 6; Lukas 24, 52.

Ohne seine Göttlichkeit aufzugeben, nahm Christus menschliche Gestalt an und wurde Mensch bei seiner Fleischwerdung, als er von der Jungfrau Maria geboren wurde. Jesaja 7, 14; Matthäus 1, 23; Lukas 1, 35. Bei seiner Geburt in Bethlehem, nahm er nicht die Natur Adams vor dem Fall an, sondern des Samens Abrahams und Davids. Johannes 1, 14; Römer 8, 3; Hebräer 2, 14. 16. 17; Philipper 2, 7, 8; Römer 1, 3. 4; 2. Timotheus 2, 8.
Christus kam in die Welt, um diejenigen zu suchen und zu erretten, die verloren waren (Lukas 19, 10); um für unsere Rechtfertigung und Heiligung zu leben und zu sterben (Römer 5, 9. 10; 1. Johannes 1, 9; Johannes 17, 19); um unsere Sünden von uns zu nehmen (Matthäus 1, 21; Johannes 1, 29; 1. Timotheus 1, 15; 1. Johannes 3, 5); um uns von der Strafe des Gesetzes zu erlösen (Galater 3, 13; 4, 4. 5); um die Sünde im Fleisch zu verdammen und uns durch den Heiligen Geist zu befähigen, die Gerechtigkeit des Gesetzes zu erfüllen (Römer 8, 3. 4); um uns ein Beispiel im Gehorsam zu geben (Johannes 15, 10; 1. Petrus 2, 21-24; 1. Johannes 2, 5. 6; Hebräer 5, 8. 9); und um die Werke des Teufels zu zerstören (1. Johannes 3, 8).

Als Mensch, wurde Christus in allen Dingen wie wir versucht, und doch kannte er keine Sünde. Markus 1, 13; Lukas 4, 1. 2. 13; Hebräer 2, 18; 4, 15; Johannes 14, 30; 2. Korinther 5, 21; 1. Petrus 2, 22.

Der stellvertretende Tod Christi am Kreuz stellt den Teil der Versöhnung für die Sünden der menschlichen Rasse, der das Opfer beinhaltet (das Opfer des Blutes), sicher. Nur diejenigen, die diese Vorsorge annehmen, können gerettet werden. Jesaja 53, 1-12; Johannes 3, 14-17; 2. Korinther 5, 19; Hebräer 9, 22; 1. Petrus 1, 18. 19; 1. Johannes 1, 7. Für den fürsprechenden Teil der Versöhnung ist Vorsorge getroffen durch Christi Vermittlerdienst im himmlischen Heiligtum (Römer 5, 8-11; 8, 34; Hebräer 8, 12).

Die zweifache Natur

„Die Gottheit wurde nicht menschlich gemacht, und die Menschlichkeit nicht durch die Verbindung beider Naturen miteinander, vergöttlicht. Christus hat nicht die gleiche sündige, verdorbene und gefallene Treulosigkeit, wie wir sie haben, besessen, denn sonst hätte er kein vollkommenes Opfer sein können.“ – Selected Messages, vol. 3, p. 131.

„Er [Christus] hat eine zweifache Natur, eine menschliche und göttliche zugleich. Er ist beides: Gott und Mensch.“ – Bibelkommentar S. 375.

„Die beiden Naturen waren geheimnisvoll in einer Person vereint – im Namen Jesus Christus.“ – Bibelkommentar S. 291.

„Durch sein Menschsein kam Christus der Menschheit nahe, durch seine Göttlichkeit blieb er mit dem Throne Gottes verbunden. Als Menschensohn gab er uns ein Beispiel des Gehorsams, als Sohn Gottes schenkte er uns die Kraft zu gehorchen.“ – Das Leben Jesu, S. 14.

Die göttliche Natur

„Christus war seinem Wesen nach Gott, und zwar im eigentlichen und höchsten Sinne. Er war von Ewigkeit her bei Gott, Gott über alles und gesegnet für alle Zeiten.“ – Ausgewählte Botschaften, Bd. 1, S. 248.

„Wenn wir von seiner Präexistenz sprechen, werden unsere Gedanken in ewige Zeiträume zurückgeführt. Er versichert uns, dass es nie eine Zeit gab, in der er nicht in engster Gemeinschaft mit dem ewigen Gott stand. (Signs of the Times, 29. August 1900.)“ – Evangelisation, S. 558.

„Von Ewigkeit an war der Herr Jesus eins mit dem Vater.“ – Das Leben Jesu, S. 9.

„Schweigen ergriff die große Versammlung [von Pharisäern, Obersten und Volk]. Den Namen Gottes, der Mose geoffenbart worden war, um den Gedanken der ewigen Gegenwart auszudrücken, hatte dieser Rabbi aus Galiläa als seinen eigenen beansprucht. Er hatte behauptet, jener eine zu sein, der aus sich selbst existieren kann, jener, der Israel verheißen worden war und ‚dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist’. (Micha 5, 1.)“ – Das Leben Jesu, S. 466.

„Als die Stimme jenes mächtigen Engels vor Jesu Grab erscholl: ‚Dein Vater ruft dich!’, da erschien der Heiland aus seiner Gruft durch das ihm innewohnende Leben. Es erfüllte sich, was er einst gesagt hatte: Ich lasse mein Leben, ‚auf dass ich‘s wieder nehme... Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen’. (Johannes 10, 17. 18.) Ebenso erfüllte sich die Weissagung, die er den Priestern und Obersten gegeben hatte: ‚Brechet diesen Tempel, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.’ (Johannes 2, 19.)
Über dem aufgebrochenen Grabe hatte Jesus sieghaft erklärt: ‚Ich bin die Auferstehung und das Leben.’ (Johannes 11, 25.) Diese Worte konnten nur von der Gottheit selbst gesprochen sein. Alle erschaffenen Wesen leben durch den Willen und durch die Macht Gottes; sie sind abhängige Empfänger des Lebens Gottes. Von dem höchsten Seraph bis zum niedrigsten Lebewesen werden alle von der Quelle des Lebens gespeist. Nur der mit Gott eins ist, konnte sagen: Ich habe Macht, mein Leben zu lassen, und ‚habe Macht, es wieder zu nehmen’. Christus besaß in seiner Gottheit die Kraft, die Fesseln des Todes zu brechen.“ – Das Leben Jesu, S. 787. 788.

„In ihm wohnte die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Als Christus gekreuzigt wurde, war es seine menschliche Natur, die starb. Die göttliche Natur verschied nicht und starb nicht: das wäre unmöglich gewesen.“ – Bibelkommentar, S. 291.

„Der Geist Jesu schlief im Grabe mit seinem Leibe und schwang sich nicht zum Himmel auf, um dort ein vom Leibe getrenntes Dasein zu führen und hinunterzublicken auf die trauernden Jünger, die den Körper einbalsamierten, dem die Seele entflohen war. Alles, was das Leben und den Verstand Jesu umfasste, blieb mit seinem Leib im Grabe; und als er hervorkam, war er ein ganzer Mensch: Er musste nicht erst seinen Geist aus dem Himmel herabrufen. Er hatte Macht, sein Leben zu lassen und es wieder zu nehmen.“ – Bibelkommentar, S. 340; 3SP 203, 204.

„Die Gottheit Christi bedeutet für den Gläubigen die Gewissheit des ewigen Lebens.“ – Das Leben Jesu, S. 523.

Die menschliche Natur

„Hätte der Sohn Gottes Menschengestalt angenommen, als Adam noch unschuldig im Paradiese lebte, dann schon wäre solche Tat eine geradezu unbegreifliche Herablassung gewesen; nun aber kam Jesus auf die Erde, nachdem das Menschengeschlecht bereits durch vier Jahrtausende im Dienst der Sünde geschwächt worden war. Und dennoch nahm er wie jeder andere die Folgen auf sich, die das unerbittliche Gesetz der Vererbung zeitigte.“ – Das Leben Jesu, S. 34.

„Zu einem unendlichen Preis und einem Vorgang, der für die Engel genauso geheimnisvoll war wie für Menschen, nahm Christus die menschliche Gestalt an. Er verbarg seine Göttlichkeit, legte seine Herrlichkeit beiseite und wurde als ein Baby in Bethlehem geboren.“ – The Youth Instructor, 20. Juli 1899.

„Als Jesus die menschliche Natur annahm und in Gestalt wie ein Mensch ward, hatte er alle menschlichen Organe. Seine Bedürfnisse waren die Bedürfnisse eines Menschen. Er hatte leibliche Bedürfnisse, die gestillt werden mussten; körperliche Müdigkeit, der abgeholfen werden musste. Durch Gebet zum Vater wurde er für Pflicht und Prüfung gefestigt.“ – (Brief 32, 1899); Bibelkommentar S. 313.

„Er ist uns ein Bruder in unseren Unvollkommenheiten, aber er hat nichts mit unseren Leidenschaften gemein. Als einziger Sündloser schreckte sein Wesen vor dem Bösen zurück.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 202.

„Die Menschwerdung des Sohnes Gottes bedeutet alles für uns. Dies ist die goldene Kette, die unsere Seelen mit Christus verbindet und durch Christus mit Gott. Mit diesem Thema sollten wir uns beschäftigen. Christus war tatsächlich ein Mensch. Er bewies seine Demut und wurde Mensch. Doch war er Gott im Fleisch. Wenn wir uns mit diesem Thema beschäftigen, würden wir gut daran tun, die Worte zu beachten, die Christus im brennenden Busch an Mose richtete: ‚Zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist ein heiliges Land’ (2. Mose 3, 5.)“ – Ausgewählte Botschaften, Bd. 1, S. 244.

In allen Dingen versucht

„Gekleidet in das Gewand der Menschheit, ließ der Sohn Gottes sich herab auf die Ebene derjenigen, die er retten wollte. In ihm war kein Falsch oder Sündhaftigkeit. Er war immer rein und unbefleckt, auch wenn er unsere sündhafte Natur auf sich nahm. Indem er seine Göttlichkeit mit der Menschlichkeit bekleidete, damit er mit der gefallenen Menschheit verkehren konnte, trachtete er danach, für den Menschen das wiederzugewinnen, was Adam durch Ungehorsam für sich selbst und für die Welt verloren hatte.“ – The Review and Herald, 15. Dezember 1896.

„Christi Herz wurde von einem weit größeren Schmerz durchbohrt, als dem, den die Nägel verursachten, die in seine Hände und Füße geschlagen wurden. Er trug die Sünden der ganzen Welt, er ertrug unsere Strafe – den Zorn Gottes gegen Übertretung. Seine Prüfung beinhaltete die grausame Versuchung, zu denken, er wäre von Gott verlassen. Seine Seele wurde gequält von dem Druck der großen Finsternis, um ja nicht während der furchtbaren Feuerprobe von seiner Rechtschaffenheit abzulassen. Ohne eine Möglichkeit des Erliegens ist eine Versuchung keine Versuchung. Einer Versuchung wird widerstanden, wenn man machtvoll beeinflusst wird, etwas Falsches zu tun, durch den Glauben aber widersteht und sich fest an die göttliche Kraft klammert, während man weiß, dass man es tun könnte. Das war die Feuerprobe, durch welche Christus hindurch musste. Er hätte nicht in allen Dingen versucht werden können, wie der Mensch versucht wird, wenn nicht die Möglichkeit bestanden hätte, zu versagen. Er besaß die Freiheit der Wahl, auf Probe eingesetzt, wie Adam es gewesen war und wie es jeder Mensch ist. In seinen letzten Stunden, während er am Kreuz hing, erfuhr er in vollem Ausmaß, was der Mensch erfahren muss, wenn er gegen die Sünde kämpft. Er erkannte, wie schlecht ein Mensch werden kann, wenn er der Sünde nachgibt. Er erkannte die schrecklichen Folgen der Übertretung des Gesetzes Gottes, denn die Missetat der ganzen Welt lastete auf ihm.“ – The Youth Instructor, 20. Juli 1899.
„Als er nach seiner Taufe in sein Lehramt eintrat, erduldete er ein qualvolles Fasten von nahezu sechs Wochen. Es war nicht nur der nagende Hungerschmerz, der seine Leiden so unaussprechlich schwer machte, sondern es war die Sündenschuld der Welt, die ihn so niederdrückte. Er, der von keiner Sünde wusste, wurde für uns zur Sünde gemacht. Mit dem entsetzlichen Gewicht unserer Sündenschuld belastet, ertrug er die furchtbare Prüfung der Esslust, der Liebe zur Welt, zu Ehre und zum Stolz der Prunksucht, die zu Anmaßung führt.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 3, S. 391.

Doch ohne Sünde

„Christus war der einzige, der auf dieser Erde ohne einen Makel der Sünde wandelte.“ – Selected Messages, vol. 3, p. 134.
„Sei sorgfältig, äußerst sorgfältig, wie du die menschliche Natur Christi behandelst! Stelle ihn den Leuten nicht als einen Menschen mit dem Hang zur Sünde dar! Er ist der zweite Adam. Der erste Adam wurde als reines, sündloses Wesen geschaffen, ohne auch nur einen Flecken der Sünde an sich zu haben; er war nach dem Bilde Gottes geschaffen. Er konnte fallen, und er fiel durch Übertretung. Aufgrund der Sünde wurde seine Nachkommenschaft mit innewohnenden Neigungen zum Ungehorsam geboren. Doch Jesus Christus war der eingeborene Sohn Gottes. Er nahm die menschliche Natur auf sich und wurde in allen Dingen versucht, wie die menschliche Natur versucht wird. Er hätte sündigen können; er hätte fallen können, aber keinen einzigen Augenblick war in ihm ein Hang zum Bösen vorhanden.“ – Bibelkommentar, S. 311.

„Der Fürst dieser Welt fand jedoch nichts bei ihm; nicht ein einziger Gedanke, nicht ein einziges Gefühl kam seiner Versuchung entgegen.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 5, S. 445.

„Er [Christus] sollte seine Stellung an der Spitze der Menschheit dadurch einnehmen, dass er die Natur, aber nicht die Sündhaftigkeit des Menschen auf sich nahm.“ – Bibelkommentar, S. 468.

„Wir sollten keine Zweifel haben in Bezug auf die vollkommene Sündlosigkeit der menschlichen Natur Christi.“ – Bibelkommentar, S. 315.

„Er war von Verdorbenheit unbefleckt; der Sünde war er fremd. Doch betete er, oft unter starkem Geschrei und Tränen. Er betete für seine Jünger und für sich selbst. Dadurch stellte er sich unseren Nöten, unserer Schwachheit und unseren Mängeln gleich, die der Menschheit anhaften. Er war ein machtvoller Bittsteller, nicht mit unseren menschlichen Leidenschaften, unserer gefallenen Natur behaftet, jedoch mit gleichen Schwächen und versucht in allen Punkten, wie wir versucht werden. Jesus erduldete Seelenqualen, die Hilfe und Unterstützung von seinem Vater erforderlich machten.“ – Zeugnisse für die Gemeinde, Bd. 2, S. 501.

„Jede Sünde, jeder Missklang, jedes verderbliche Verlangen, das die Übertretung mit sich brachte, quälte ihn.“ – Das Leben Jesu, S. 94.

Wir können auf dieselbe Art und Weise überwinden

„Viele, die in Versuchungen fallen, entschuldigen sich mit der Begründung, dass Christi Göttlichkeit ihm half zu überwinden und dass der Mensch diese Kraft nicht zu seiner Verfügung hat. Doch das ist ein Fehler. Christus brachte seine göttliche Kraft in die Reichweite aller. Der Sohn Gottes kam auf die Erde, weil er gesehen hatte, dass die moralische Kraft des Menschen schwach ist. Er kam, um den sterblichen Menschen in Verbindung mit Gott zu bringen. Durch die Verbindung der göttlichen mit der menschlichen Stärke wird der Mensch zum Überwinder.“ – The Youth‘s Instructor, 28. Dezember 1899.

„Jesus besaß keine Eigenschaften und verfügte über keinerlei Kräfte, deren die Menschen durch den Glauben an ihn nicht auch teilhaftig werden könnten. Seine Vollkommenheit als Mensch können alle seine Nachfolger besitzen, wenn sie sich Gott so unterwerfen, wie er es tat.“ – Das Leben Jesu, S. 664.

„Wenn wir versucht werden, in Frage zu stellen, ob Christus der Versuchung als Mensch widerstanden hat, müssen wir die Schrift nach der Wahrheit durchforschen. Als der Vertreter und Bürge der menschlichen Rasse wurde Christus in die gleiche Position gegenüber dem Vater gestellt, wie der Sünder. Christus hatte das Vorrecht, wie auch wir es haben, sich um Kraft auf den Vater zu verlassen.“ – The Youth’s Instructor, 28. Dezember 1899.
„In der Person seines Sohnes adoptierte Gott die menschliche Natur, und hat sie in den höchsten Himmel aufgenommen... Durch Christus wird die Familie auf Erden mit der des Himmels verbunden.“ – Das Leben Jesu, S. 16.

Christi Vermittlungsdienst

Nachdem er für unsere Sünden am Kreuz starb (1. Korinther 15, 3), ist Christus am dritten Tag auferstanden (Lukas 24, 19-24. 46; 1. Korinther 15, 4). Vierzig Tage später fuhr er gen Himmel (Apostelgeschichte 1, 3-11), um für uns Fürbitte zu leisten und das Werk der Versöhnung zu vollenden (Hebräer 9, 24; 7, 25; Römer 8, 34; 1. Timotheus 2, 5; Johannes 14, 6; Apostelgeschichte 4, 12). Dort bietet er seinem Vater die Verdienste seines Blutes für die reuigen Sünder an (Hebräer 9, 11-14; Offenbarung 7, 14). Durch die Verdienste seines Blutes wird das Heiligtum gereinigt und die Sünde ausgelöscht (Apostelgeschichte 3, 19) als letzte Phase der Versöhnung, die im Jahre 1844 (Daniel 8, 14; Hebräer 8, 1-4; 9, 23) begonnen hat, als das Allerheiligste im himmlischen Heiligtum geöffnet wurde (Offenbarung 11, 19).

„Die Fürsprache Christi im Heiligtum droben für den Menschen ist ein ebenso wesentlicher Teil des Heilsplanes wie sein Tod am Kreuz.“ – Der große Kampf, S. 488.
„Der göttliche Vermittler bittet darum, dass allen, die durch den Glauben an sein Blut überwunden haben, ihre Übertretungen vergeben werden, dass sie wieder in das Paradies eingesetzt und gekrönt werden als Miterben mit ihm für die ‚vorige Herrschaft’. (Micha 4, 8.)“ – Der große Kampf, S. 483.

„Durch sein makelloses Leben, seinem Gehorsam und seinem Tod am Kreuz von Golgatha trat Christus für die verlorene Menschheit ein. Doch jetzt tritt der ‚Herzog unserer Seligkeit’ nicht als bloßer Bittsteller für uns ein, sondern als Sieger, der seinen Sieg beansprucht.“ – Bibelkommentar S. 475. 476.

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