Sabbatschullektionen Quartal 03/2023

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"Schätze der Wahrheit (III)"

Vorwort

Die meisten von uns lernen durch das Sehen. Wenn wir ein Bild oder eine Darstellung von etwas sehen, dann fällt es uns meist leichter, etwas zu erfassen oder in Erinnerung zu behalten. Gott wusste das, als er unseren frühen Vorvätern den Heiligtumsdienst gab. Der Dienst und seine Sinnbilder helfen uns, das göttliche Werk zu verstehen, welches Christus, unser großer Hohepriester, für uns im Himmel ausführt.

Aus diesem Grund werden die Schüler der Sabbatschule in den kommenden drei Monaten auf der ganzen Welt das lebendige Thema „Sinnbilder aus dem Heiligtumsdienst“ betrachten. Dies ist der dritte Teil einer sich über das gesamte Jahr erstreckenden Reihe, welche den Titel „Schätze der Wahrheit“ trägt und uns bei der Vorbereitung auf die Ewigkeit helfen soll.

„Der Zustand der ungläubigen Juden veranschaulicht die Verfassung der Sorglosen und Ungläubigen unter den angeblichen Christen, die bewusst nichts von dem Werk unseres gnädigen Hohepriesters wissen wollen. Wenn im sinnbildlichen Dienst der Hohepriester das Allerheiligste betrat, wurden alle Israeliten aufgefordert, sich um das Heiligtum zu versammeln und in der feierlichsten Weise ihre Seelen vor Gott zu demütigen, damit ihnen ihre Sünden vergeben und sie nicht aus der Gemeinde ausgeschlossen wurden. Wie viel wichtiger ist es, dass wir an diesem gegenbildlichen Versöhnungstag das Werk unseres Hohepriesters verstehen und erkennen, welche Pflichten uns obliegen.“ – Christ in His Sanctuary, S. 161.

„Könnte der Schleier, der die sichtbare Welt von der unsichtbaren trennt, zurückgeschlagen werden, und könnten die Menschenkinder einem Engel zusehen, der jedes Wort und jede Tat verzeichnet, die im Gericht offenbar werden müssen, wie viele täglich ausgesprochene Worte blieben unausgesprochen, wie viele Taten ungetan! ...

Traurig ist der Bericht, den Engel gen Himmel tragen. Vernunftbegabte Wesen, Menschen, die sich Nachfolger Christi nennen, sind gänzlich von dem Trachten nach weltlichen Besitztümern oder nach den Genüssen irdischer Vergnügungen in Anspruch genommen. Geld, Zeit und Kräfte werden dem Aufwand der Genusssucht geopfert; nur wenige Augenblicke sind dem Gebet, dem Schriftstudium, der Demütigung der Seele und dem Bekennen der Sünde geweiht.

Satan erfindet unzählige Pläne, um unsere Gedanken zu beschäftigen, damit sie sich nicht mit dem Werk befassen können, mit dem wir am besten vertraut sein sollten. Der Erzbetrüger hasst die großen Wahrheiten, die ein versöhnendes Opfer und einen allmächtigen Mittler erkennen lassen. Er weiß, dass für ihn alles davon abhängt, die Gedanken von Jesus und seiner Wahrheit abzulenken.“ – Der große Kampf, S. 486-488.

„Jeden Tag müssen wir uns erneut bemühen, das Ich zu verleugnen und ihm zu entsagen. Jeden Tag sind neue Kämpfe auszufechten und Siege zu erringen. Jeden Tag sollte die Seele ernstlich mit Gott um die Siege des Kreuzes ringen.“ – Zeugnisse, Band 4, S. 466.

Es ist unser Gebet, dass wir alle durch die Betrachtung der Sabbatschullektionen dieses Quartals gestärkt werden, indem wir mit den Augen des Glaubens auf unseren Hohepriester im himmlischen Heiligtum sehen!

Die Sabbatschulabteilung der Generalkonferenz